Dienstag, 18. Juni 2013

Immer diese Hektik....

Morgens ist es ruhig, es gibt noch keine Hektik oder Stress. Bevor es an die Arbeit geht, streife ich mit meinem Morgenkaffee durch den Garten und geniesse diese Stille und das erwachende Licht.

Solche Momente sind Gold wert und ich fühle mich dann geerdet. 
Der Morgen ist die wichtigste Tageszeit - 
alles liegt noch vor einem, vieles ist noch offen. 
Die innere Einstellung machts, 
wie man den Tag beginnt. 
Wir können morgens hetzen, stressen und Unruhe säen. Wir können aber auch gelassen bleiben, einen Moment innehalten, sich auf das Kommende freuen. Mir gelingt das nicht immer -  vorallem nach einer arbeitsreichen Nacht liegen manchmal die Nerven blank - und doch gebe ich mir Mühe den Tag anders beginnen zu lassen, als die meisten der 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde. 

Liebe Grüsse
Carmen

Freitag, 14. Juni 2013

Möge dein Herz tanzen vor Freude...

Und wie es getanzt hat.... 


Am vergangenen Wochenende habe ich die Gartentür welche wir gar nicht haben für Besucher geöffnet und dabei einige bekannte Gesichter entdeckt. Am Samstag war der Besucherstrom noch moderat, am Sonntag dagegen war einiges los hier *wow* 
Unter den bekannten Gesichtern waren Bloggerinnen wie Gartengeflüster, AteliergartenVitahus, Happy Sonne, (lieben Dank für eure Mitbringsel!) Gartenkraut , Sachäsächeli und Stoffpunkt und aus dem Nachbarland das Papieratelier 
Das wunderbare Schild mit der unvergleichlichen Schrift hat mir Andrea von andreart.ch geschenkt - ich habe so Freude daran, herzlichen Dank nochmals, du Liebe! 
 Der Zierlauch ist inzwischen fast verblüht und die Rosen brauchen noch ein wenig...
 schade...ich hätte euch so gerne die Nase in die Blüten reinstecken lassen - 
diesen Duft hättet ihr mit nach Hause genommen.

Bildmitte unten: unser Grillofen - hier kochen wir Wok-Gerichte...mmmhhh...wie fein! 
Es gab soviele nette Begegnungen und Gespräche, ich habe mich wahnsinnig gefreut! Einige sind von weit her angereist. Nämlich aus dem Bündnerland, aus Luzern (Gruss nach Malters *zwinker*) dem Nordschwarzwald, Deutschland und Österreich.
Die Kinder hatten viel Spass und haben den Sandkasten an beiden Tagen unter Wasser gesetzt und die Eltern haben panierte Kinder mit nach Hause genommen...liebe Leute, uns geht der Sand aus, der liegt jetzt in euren Waschmaschinen *hihi* 

für einmal nicht unter Wasser - der Sandkasten...
Morgen (Sa.15.Juni) ist der Garten nochmals offen und zwar von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
(und nein, die Rosen schaffens bis dahin leider nicht *seufz* stattdessen hats geschneit...
Nachbars Weide lässt ihre Flugsamen wie Schneeflocken durch den Garten tanzen, der Teich sieht
aus, als müsste man die Schlittschuhe hervorholen.)

Liebe Grüsse
Carmen

Donnerstag, 6. Juni 2013

Die Himmelserscheinung

Vorgestern früh musste ich gleich nach dem Aufstehen diese extreme Himmelserscheinung googlen.
Es war hell und leuchtete, ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Anscheinend bin ich nicht die einzige, die dieses Phänomen gesehen hat. In Köln wurde sie mehrfach gesichtet.  

Früher nannte man das "Sonne"  ;-)

 Allium, Akeleien, Wurmfarn, im Hintergrund Brautspiere

Alles ist nach diesem kalten und nassen Start in den Frühling 2-3 Wochen im Rückstand. Die Balkon-Tomaten sehen nicht schlecht aus, trotz des Dauerregens und der Kälte. Dieses Jahr habe ich fast ausschliesslich Wildformen der Tomate ausgesäht. 
 Der Hornklee auf dem Carportdach ist schon fast wieder verblüht
                             Blutstorchschnabel                                      Akeleiblättrige Wiesenraute           
Einen winzigen Ableger dieses pinkfarbenen Storchschnabels habe ich vor 3 Jahren in einer öffentlichen Anlage stibitzt, darum kenne ich den Sortennamen nicht. Inzwischen sind es stattliche Büsche geworden.
 
Wir haben den Dauerregen vom Wochenende gut überstanden - der Hofplatz stand kurz unter Wasser und die Gartenwege wurden etwas ausgespült, ansonsten sind wir unbeschadet davongekommen, im Gegensatz zu den vielen die derzeit gegen die Flut kämpfen - ich denke an Euch! 

einen hab ich noch....

Die Post ist da!

Herzliche Grüsse
Carmen

Mittwoch, 5. Juni 2013

im Schatten

Im letzten Herbst musste ich alle verbliebenen Rosen entlang der Grenze ausgraben und verpflanzen.
Stattdessen habe ich fleissig Heuchera's vermehrt und einige neue Sorten dazugekauft. Das Beet liegt 
nun nach 5 Jahren komplett im Schatten der inzwischen 8m hohen Weide im Nachbarsgarten. Macht nichts - ein Schattengarten ist fantastisch und derzeit kann ich mich an den Blattschmuckstauden fast nicht sattsehen!


und hier noch als Ganzes...

Freitag, 31. Mai 2013

Alles im grünen Bereich

Der Weidenpavillon treibt kräftig aus und genau passend zur kommenden 
Sommerhitze (doch doch, die kommt noch!) wird er sein grünes Dach geschlossen haben.
Bild rechts: Nachbars Nussbaum, Hecke Liguster 'ligustrum atrovirens'
Bild unten: Zierlauch Globemaster
Ich komme momentan fast nur spätabends zum fotografieren, 
diese Bilder sind kurz vor Sonnenuntergang entstanden.
 Herzliche Grüsse
Carmen





Mittwoch, 29. Mai 2013

Weidengerüste für den Gemüsegarten

Diesen Spruch habe ich letztens in einem Forum gelesen und fand ihn sehr passend:

"Lautsprecherdurchsage: "das kleine Novemberchen möchte bitte im Mai abgeholt werden"

Anhand der regnerischen Kälte macht es ja gerade keinen Spass beim Gärtnern. 
Bei uns herrschen nachts immer noch sehr tiefe Temperaturen, die Setzlinge im Garten sehen mitleidserregend aus, die Tomaten auf dem Balkon frieren hinter dem Vlies und bis sie nach dem Kälteschock wieder zu wachsen beginnen, dauerts wohl.
Die Bohnen habe ich zum schlechtesten Zeitpunkt gestupft- nämlich vor der grossen Kälte- und Regenwelle. Ob die es überhaupt aus dem Boden schaffen? 

Im Gemüsegarten tobt der Buchsbaumpilz stark - vor 2 Wochen startete ich aufgrund dieses Artikels  einen Versuch mit EM (effektive Mikroorganismen). Derzeit sprühe ich alle 2 Tage den gesamten Einfassungsbuchs ab (auch bei Regen). Eigentlich wollte ich ja schon längst roden - aber der Buchs ist zäh und blattlos stand er nie da. Er trieb immer wieder frischgrün aus. Im Verlauf des Sommers werde ich über Erfolg oder Misserfolg berichten.
Die Rankgerüste für die Stangenbohnen sind nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte leider nur noch dünne Weidenruten zur Verfügung. Ich hoffe das stakelige Gerüst hält das Gewicht der Bohnen aus. Meine Bohnengerüste sind nie besonders hoch - ich will keine Leiter verwenden zum Pflücken.
Irgendwann ranken die Triebe obendrüber hinweg, aber das stört mich nicht.
Die Aufnahmen sind vor einer Woche entstanden.

Die beiden Weidenobelisken in den Hochbeeten sind mir besser gelungen. Heidelbeeren benötigen eigentlich keine Stütze, die schwer behangenen Triebe hängen aber im Sommer oft bis zur Erde und werden so Opfer von Schneckenfrass.  
Durch die Kälte blühen auch die Tulpen im Vorgarten noch. Der Wurmfarn breitet sich in den Beeten aus und ist ein toller Lückenfüller. Was zuviel ist, jäte ich jeden Frühling weg. Im Morgenlicht leuchten die Farnwedel wunderbar frischgrün.
...das Glück dieser Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde....*lach*
(oder im Garten)
Herzliche Grüsse
Carmen






Sonntag, 19. Mai 2013

Butterblumenwiese

 Ich sehe es ein, eine Wildblumenwiese kann man in "fettem" Boden nur schlecht verteidigen, 
der Artenschwund lässt sich nicht aufhalten. Ich freu mich einfach an dem, was noch blüht, 
auch wenn's gerade nur der Hahnenfuss ist....